Datenschutz wird bei Beate Uhse klein geschrieben 03. September 2008
In der letzten Zeit kommen wir wohl aus den Datenskandalen nicht mehr heraus. Scheinbar ist es für die Unternehmen zu schwer die Daten optimal zu sichern, oder der Datenschutz wird nicht ernst genug genommen. Kürzlich fand der Leipziger Blogger, Daniel Große, bei einer Recherche nach einer E-Mail Adresse, den Zugang zu einer Liste bei Beate Uhse, die tausende E-Mail Adressen beinhaltet und versehentlich öffentlich im Netz darstellt.
Dabei ging es um die Webseite Lustkatalog.de, auf der viele Leute sich für einen sexy Kalender zu Weihnachten interessierten und deshalb mit ihrer Mail Adresse an einem Gewinnspiel teilgenommen haben. Glücklicher Weise, kann man in diesem Fall sagen, waren keine Kontodaten oder korrekte Vor- und Zunamen im Internet zu erkennen, aber durch die E-Mail Adressen, welche auch manchmal Namen beinhalten, ist es einfach zurück zu verfolgen wer der Kunde war oder vielleicht noch ist. Die E-Mail Adressen waren nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Frankreich, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz.
Scheinbar waren die Administratoren der Webseite Lustkatalog.de dafür Verantwortlich, das die Daten ungeschützt auf dem Server gespeichert wurden. Zwar wurde der Fehler sofort behoben, aber leider dauert es noch einige Zeit, bis von den Daten im Internet nichts mehr zu sehen ist und eine Entschuldigung gegenüber den Kunden gab es scheinbar bislang auch noch nicht.
Dieser Daten-Gau war nicht der einzige Datenskandal, in der letzten Zeit, bei Beate Uhse und da Datenschutz nicht sexy ist und scheinbar ganz klein geschrieben wird, in diesem Unternehmen, wird es wahrscheinlich auch nicht der letzte gewesen sein.
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