Taubenabwehr
12. Juni 2009

Wer schon einmal am Markusplatz war, der kennt sicherlich das Bild, das sich dort einem bietet. Tauben über Tauben, wohin das Auge blickt. Noch vor gar nicht langer Zeit sah man auch überall Händler mit kleinen Säckchen voller Taubenfutter, die sie an die Touristen und Urlauber verkauft haben. Denn die Tauben waren dort so zutraulich, dass sie teilweise den Menschen aus der Hand fraßen. Das gab natürlich tolle Erinnerungsbilder für die heimische Diashow beziehungsweise das Fotoalbum vom schönen Italienurlaub. Mittlerweile ist es am Markusplatz verboten, die Tauben zu füttern. Seit zwei Jahren etwa drohen Taubenfreunden Strafen von bis zu 500 Euro, wenn sie die Vögel füttern.

Aber man muss gar nicht in die Ferne schweifen, um sich mit Taubenplagen auseinander zu setzen. Auch in Deutschland ist dies ein sehr wichtiges Thema, das beinahe in jedem Stadtrat jeder größeren Stadt schon einmal besprochen wurde. Nicht nur, dass die Tauben eine immer größer werdende Plage werden, der Dreck den sie machen, ist hygienisch gesehen eine Katastrophe. Deshalb ist ein Spikesystem der Firma Biotec-Klute eine äußerst sinnvolle Anschaffung. Die Taubenspikes verhindern, dass sich Tauben auf Dachrinnen, Fenstersimsen, Mauern oder Balkongeländern niederlassen können. Somit verlieren sie dort auch nicht ihre Federn und ihren Kot, was für die Menschen, die von einer Taubenplage betroffen sind, schon eine riesige Erleichterung darstellt.

Die Systeme zur Taubenabwehr von der Firma Biotec-Klute sind natürlich nicht gefährlich für die Tiere. Sie verhindern lediglich, dass die Vögel sich irgendwo hinsetzen können. Die Taubenspikes zum Beispiel sind Edelstahlstifte, die in die Höhe ragen und den Tauben keinen Platz lassen, sich hinzusetzen. Auf die Stifte selbst können sie sich nicht setzen, somit haben sie keine Möglichkeit diese Stellen anzufliegen. Auch Taubennetze sind eine Methode. Auch hier wird verhindert, dass die Vögel gewisse Stellen anfliegen können und sich dort häuslich niederlassen. Taubenabwehr ist ein Muss, vor allem in Wohnsiedlungen oder anderen Stellen, wo viele Menschen sind. Taubenkot ist krankheitserregend, außerdem sind Tauben Träger von Ungeziefer, wie zum Beispiel Flöhen, Zecken oder Milben. Diese sind auf Menschen übertragbar und können ebenfalls krank machen. Außerdem ist eine Überpopulation in Städten auch für die Tauben selbst nicht gut. Es werden Nistplätze zur Verfügung gestellt; umso mehr Tauben es aber gibt, umso knapper sind diese Plätze.

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