Hygiene im Bad
04. Juli 2009

Dass es mit der Hygiene manche untertreiben, andere aber übertreiben, ist bekannt. Die einen wollen von Putzen und Desinfizieren nichts hören, andere desinfizieren so sehr, dass eine Klinik im Vergleich zum Badezimmer ein wahres Schlachtfeld von Keimen und Schmutz sein könnte. Eine gewisse Grundsauberkeit sollte freilich gegeben sein. Dazu gehört es, die Toilette sauber zu halten, den Boden und das Waschbecken im Badezimmer immer wieder einmal zu säubern, und auch sonst einmal einen Wischlappen in die Hand zu nehmen. Es spricht auch nichts dagegen, ab und an einmal ein Desinfektionsmittel, zusätzlich zu den normalen Reinigern aus dem Drogerie Bedarf, zu verwenden.

Auch, wenn man einen Whirl Pool besitzt, ist Sparsamkeit zum Wohle der Umwelt nicht eine Ausrede für Schlamperei. Dass man solche Wannen vor allem dann desinfizieren sollte, wenn fremde Menschen darin baden, ist klar. Ansonsten reicht aber das übliche Maß. Leben die Menschen in einer zu sterilen Umgebung, sind sie umso anfälliger für Bakterien und somit auch für Krankheiten. Dies soll nicht heißen, dass die Menschen, die in unhygienischen Verhältnissen leben, gesünder sind. Ein gesundes Mittelmaß aus Leben und Putzen ist hier anzuraten.

Auch Wäsche muss nicht unbedingt desinfiziert werden. Die Kochwäscheprogramme an der Waschmaschine können sogar bei normal verschmutzter Wäsche eingespart werden. Nur, wenn wirklich sehr verunreinigte Wäsche gewaschen werden muss, kann man überlegen, ob ein Desinfektionsmittel beigegeben werden muss. Tierhalter haben manchmal das Problem sehr stark verschmutzter Wäsche. Im normalen Alltag reicht es, die Kleidungsstücke, Bettwäsche und anderen Utensilien entsprechend der Anleitung auf dem Waschmittelpaket zu waschen.

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