Deutscher Krebsforscher bekommt Nobelpreis
07. Oktober 2008

Der Nobelpreis für Medizin 2008 ging an den 72 Jährigen Harald zur Hausen, der ehemalige Leiter des Krebsforschungszentrum Heidelberg. Allerdings musste er sich die Auszeichnung mit 2 weiteren Forschern teilen, nämlich Francoise Barre-Sinoussi und Luc Montagnier, die erfolgreich den Aids Virus HIV 1983 entdeckten.

Harald zur Hausen bekam den Nobelpreis für die Entdeckung des Papilloma -Virus, der Gebärmutterhalskrebs verursacht. Durch seine Forschungen konnte ein Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs entwickelt werden, denn dieses ist bei Frauen die zweithäufigste Krebsart nach dem Brustkrebs. Demnach sollten Mädchen im alter von 12 bis 17 Jahren sich Impfen lassen um dem Virus vor zu beugen, denn allein in Deutschland erkranken Jährlich 6500 Frauen an dieser Krebsart. Es ist natürlich immer ratsam in diesem Alter, eine Gynäkologische Vorsorgeuntersuchung zu machen, nicht nur wegen dem Krebserreger.
Der Nobelpreisträger hatte es nicht immer leicht, seine Forschungen durch zu setzen und er wurde oft belächelt, aber trotzdem suchte er so lange, bis er den Virus nachweisen konnte. Obwohl der heute 72 Jährige für den Nobelpreis vorgeschlagen wurde, war er sehr überrascht diesen Preis dann letztendlich auch zu bekommen.

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